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Wuppertal, Germany
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Elektrische Widerstandsmessung / VES in Wuppertal

Die industrielle Vergangenheit Wuppertals hat den Untergrund stark geprägt. Verfüllte Steinbrüche, alte Stollen und heterogene Aufschüttungen entlang der Wupper sind eher die Regel als die Ausnahme. Bevor Sie in Wuppertal ein Bauwerk errichten, müssen Sie wissen, was unter der Oberfläche liegt. Die vertikale elektrische Sondierung (VES) liefert uns ein detailliertes Bild der Schichtwiderstände im Untergrund. Gerade auf den devonischen Tonschiefern und Grauwacken im Stadtgebiet lassen sich Verwitterungszonen und Klüftigkeit zuverlässig kartieren. In Kombination mit einer Korngrößenanalyse prüfen wir die Materialeigenschaften der aufgefüllten Horizonte. Unser Team setzt die VES seit Jahren im Bergischen Land ein und kennt die lokalen geologischen Tücken genau.

Die VES ist unser wichtigstes Werkzeug, um in Wuppertal Karsthohlräume und alte Bergbaustrukturen zu orten, bevor die Baugrube ausgehoben wird.

Vorgehen und Leistungsumfang

Wuppertal liegt auf rund 160 Metern Höhe im Tal der Wupper, umgeben von steilen Hängen. Die Stadt erstreckt sich über fast 15 Kilometer entlang des Flusses. Diese Topografie führt zu stark wechselnden Untergrundverhältnissen auf engstem Raum. Die VES misst den scheinbaren spezifischen Widerstand des Bodens bis in Tiefen von 30 Metern und mehr. Wir nutzen eine Schlumberger-Konfiguration, die sich in urbanen Umgebungen mit begrenztem Platzangebot bewährt hat. Über eine CPT-Sondierung ergänzen wir die Widerstandsdaten punktuell, um den Spitzendruck direkt zu korrelieren. Die Auswertung nach DIN 18123 und DIN 4020 erlaubt uns eine präzise Abschätzung der Baugrundtragfähigkeit.
Elektrische Widerstandsmessung / VES in Wuppertal

Standortspezifische Faktoren

Das Wuppertaler Klima mit rund 1100 mm Jahresniederschlag und häufigen Starkregen sorgt für eine hohe Bodenfeuchte. Das ist ein Vorteil für die VES, da die Leitfähigkeit steigt und die Messungen stabiler werden. Die Kehrseite: in Hanglagen am Kiesberg oder an der Hardt kann Sickerwasser die Widerstandskontraste zwischen anstehendem Fels und Hangschutt verschleiern. Fehlinterpretationen führen dann zu teuren Überraschungen beim Aushub. Wir gleichen das ab, indem wir die Sondierungskurven mit Daten aus Schürfgruben kalibrieren. Nur so lassen sich tonige Verwitterungslehme sicher von wassergesättigten Grobhorizonten unterscheiden.

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Referenznormen

DIN 18123: Baugrund – Untersuchung von Bodenproben – Bestimmung der Korngrößenverteilung, DIN 4020: Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke, DIN EN ISO 22475-1: Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Probenentnahme und Grundwassermessungen, DIN EN ISO/IEC 17025: Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien

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Typische Parameter

ParameterTypischer Wert
Messtiefe Standardbis 30 m (optional tiefer)
ElektrodenkonfigurationSchlumberger / Wenner
Auflösung vertikalabhängig von Auslageweite
Genutzte NormDIN 18123, DIN 4020
Messdauer pro VESca. 45–60 min
Typischer Widerstand Schiefer50–200 Ohm-m
Typischer Widerstand Auffüllung30–150 Ohm-m

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine VES-Messung in Wuppertal?

Eine einzelne vertikale elektrische Sondierung mit Auswertung liegt je nach Auslageweite und Zugänglichkeit zwischen €640 und €990. Bei mehreren Sondierungen auf einem Baufeld reduzieren sich die Kosten pro Messpunkt.

Welche Tiefe erreicht die VES im Wuppertaler Schiefer?

Die Erkundungstiefe hängt von der maximalen Elektrodenauslage ab. Standardmäßig sondieren wir bis 30 Meter. Bei ausreichendem Platz auf dem Grundstück sind auch tiefere Messungen möglich, um alte Bergbaustrukturen zu erfassen.

Kann die VES Hohlräume im Untergrund erkennen?

Ja, die Methode reagiert sehr empfindlich auf Luft- oder wassergefüllte Hohlräume. Diese erscheinen als Hoch- oder Niederohm-Anomalien im Sondierungsdiagramm. Wir verifizieren solche Anomalien dann mit einer Rammkernbohrung.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Wuppertal und Umgebung.

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