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CPT (Cone Penetration Test) in Wuppertal: Baugrunderkundung nach DIN

Die Bodenverhältnisse in Wuppertal sind geprägt von den steilen Hängen des Wupper-Tals und den verwitterten Tonschiefern des Rheinischen Schiefergebirges. Wer hier baut, braucht verlässliche Kennwerte aus der Tiefe. Der CPT-Versuch liefert genau das: ein lückenloses Profil von Spitzendruck und Mantelreibung, ohne die Probe zu stören. In unserer Erfahrung zeigen die Schieferverwitterungsböden oft stark schwankende Tragfähigkeiten auf engstem Raum. Gerade in Hangbereichen von Elberfeld oder Barmen hilft die Drucksondierung, die Tiefenlage tragfähiger Schichten punktgenau zu bestimmen. Über 350.000 Einwohner leben in dieser Stadt, und viele Bauvorhaben liegen in ehemaligen Tallagen mit heterogenen Auffüllungen. Der Cone Penetration Test ist hier das Mittel der Wahl, wenn konventionelle Bohrungen an ihre Grenzen stoßen.

Ein lückenloses CPT-Profil entscheidet in Wuppertal oft darüber, ob eine Pfahlgründung 8 oder 14 Meter tief geführt werden muss.

Vorgehen und Leistungsumfang

In Wuppertal sehen wir in der Praxis häufig, dass die Grenze zwischen Verwitterungslehm und anstehendem Fels nicht scharf ist, sondern über mehrere Meter fließend verläuft. Der CPT misst diese Übergangszone metergenau und kontinuierlich. Das ist entscheidend, denn eine zu frühe Absetzung der Gründung im „gefühlt Festen" führt später zu ungleichen Setzungen. Bei Projekten mit Pfählen kombinieren wir die Sondierung oft mit ergänzenden Laborversuchen, um die Mantelreibungswerte zu kalibrieren. Ein weiterer Wuppertaler Klassiker sind alte, verfüllte Bachläufe und Kotten-Standorte mit industriellen Auffüllungen. Der Spitzendruck detektiert diese Schwachstellen sofort. Unsere Sondierraupe mit 20-Tonnen-Andruck erreicht dabei auch auf den beengten Grundstücken am Hang die geforderten Tiefen. Die Interpretation erfolgt nach der anerkannten Theorie von Robertson, abgestimmt auf die regionalen Gegebenheiten im Bergischen Land.
CPT (Cone Penetration Test) in Wuppertal: Baugrunderkundung nach DIN

Standortspezifische Faktoren

Die DIN 4020 verlangt eine gründliche Baugrunderkundung, und in Wuppertal ist das kein bürokratischer Akt. Die Stadt liegt in der Erdbebenzone 1 mit geologisch bedingten Untergrundverstärkungen in Tallage. Wird die Baugrunddynamik unterschätzt, drohen bei weichen Aueböden unerwartete Setzungsbeträge. Ein weiteres Risiko sind die oft nur lokal auftretenden, tiefgründigen Verwitterungszonen im Tonschiefer. Ein punktueller Aufschluss durch eine Bohrung kann hier ein zu optimistisches Bild zeichnen. Der CPT liefert ein quasi-stehendes Profil und deckt verborgene Weichschichten auf, die eine herkömmliche Rammkernsondierung nach DIN EN ISO 22475-1 vielleicht nur streift. Die Kosten einer unzureichenden Erkundung trägt am Ende der Bauherr in Form von Nachtragsforderungen für Mehrpfähle oder aufwändige Bodenverbesserungen.

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Referenznormen

DIN EN ISO 22476-1:2013 - Drucksondierungen, DIN 4020 - Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke, DIN EN 1997-2 (Eurocode 7) - Erkundung und Untersuchung des Baugrunds

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Typische Parameter

ParameterTypischer Wert
Sondiertiefe (Standard)bis 20 m
Maximale Spitzendruckspannung50 MPa
Messintervall2 cm (kontinuierlich)
Porenwasserdruck (u2)optional, piezoelektrisch
SondiergerätRaupenfahrwerk, 20 t Andruck
Normative GrundlageDIN EN ISO 22476-1:2013
DatenauswertungBodenklassifikation nach Robertson
BerichtsumfangSchichtprofil, qc, fs, Rf, Fr

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein CPT-Einsatz in Wuppertal pro Meter?

Für eine CPT-Sondierung in Wuppertal liegen die Kosten je nach Zugänglichkeit und Tiefe zwischen €150 und €240 pro laufendem Meter. Der Preis umfasst den Sondierwagen, die kontinuierliche Datenaufzeichnung und die ingenieurtechnische Auswertung nach DIN EN ISO 22476-1. Bei schwer zugänglichen Hanggrundstücken kann eine kleinere Sondierraupe erforderlich sein, was den Preis minimal beeinflusst. Auf Anfrage erstellen wir ein Festpreisangebot für Ihr Projekt.

Welche Tiefe erreicht die CPT-Sondierung im Wuppertaler Tonschiefer?

Das hängt stark vom Verwitterungsgrad ab. Im zersetzten Schiefer erreichen wir mit unserer 20-Tonnen-Raupe meist 15 bis 20 Meter. Stößt die Sonde auf hartbankigen, unverwitterten Fels, ist bei Spitzendrücken über 50 MPa Schluss. Genau das ist aber die gesuchte Information: die Tiefenlage des tragfähigen Horizonts.

Welche Vorteile hat der CPT gegenüber einer Bohrung in der Talsohle von Wuppertal?

In der Wupper-Talsohle stehen oft gering tragfähige Auelehme und alte Auffüllungen an. Der CPT liefert hier ein durchgehendes, hochauflösendes Profil ohne Kernverluste. Während eine Bohrung in rolligen Auffüllungen leicht einbricht, misst die Drucksonde jede noch so dünne Weichschicht. Zudem entfällt der Aufwand für Bohrverrohrung und Entsorgung von Bohrgut.

Benötige ich für die CPT-Sondierung eine Genehmigung in Wuppertal?

In der Regel nicht, sofern es sich um ein privates Baugrundstück handelt. Bei Sondierungen im öffentlichen Verkehrsraum oder in Wasserschutzzonen am Wupper-Ufer ist eine Aufbruchgenehmigung der Stadt Wuppertal bzw. eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich. Wir kümmern uns auf Wunsch um die Einholung dieser Genehmigungen.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Wuppertal und Umgebung.

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